Was sind Brandschutztüren?
BRANDSCHUTZTÜREN – EINSATZGEBIET
Brandschutztüren sind Bauelemente, die in Gebäuden montiert werden, wenn es notwendig ist, einzelne Räume oder Gebäudeteile als separate Brandabschnitte voneinander abzugrenzen. Die zulässigen Größen dieser Brandabschnitte sowie die Räume, die eine separate Brandschutzabtrennung erfordern, werden durch Verordnungen und gesetzliche Vorschriften geregelt.
Brandschutztüren ermöglichen den Durchgang zwischen nebeneinanderliegenden Bereichen, die brandschutztechnisch voneinander getrennt sind.
BRANDSCHUTZTÜREN – ARTEN
Brandschutztüren unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum von gewöhnlichen Türen. Der wesentliche Unterschied liegt hauptsächlich in speziellen Füllmaterialien, durch die die Brandschutztüren bestimmte Anforderungen erfüllen können.
Nach ihrer Bauweise und Optik unterscheidet man folgende Typen von Brandschutztüren:
- Drehflügeltüren und Schiebetüren
- Einflügelige und zweiflügelige Türen
- Stahltüren: vollflächig oder verglast
- Holztüren: vollflächig oder verglast
- Aluminiumprofiltüren: vollflächig oder verglast
- Außentüren und Innentüren
BRANDSCHUTZTÜREN – ANFORDERUNGEN UND KENNZEICHNUNG
Brandschutztüren werden entsprechend ihrer Feuerwiderstandsfähigkeit gekennzeichnet, und zwar durch folgende Parameter:
- Parameter „E“ – Feuerwiderstand (Raumabschluss)
- Parameter „I“ – Wärmedämmung
- Parameter „S“ – Rauchdichtheit
Diese Parameter geben allgemein die Zeitspanne (in Minuten) an, innerhalb der die Tür ihre brandschutztechnischen Anforderungen erfüllt.
Die wichtigste Funktion von Brandschutztüren besteht darin, im Brandfall einen Brandabschluss genau dort zu gewährleisten, wo sie vorgesehen sind. Dies bedeutet, dass solche Türen meist im Alltag geschlossen bleiben. Da Brandschutztüren aufgrund ihrer speziellen Anforderungen oft schwer und massiv sind und sich daher nicht einfach öffnen und schließen lassen, gibt es technische Lösungen, die es erlauben, die Türen im normalen Alltag offen zu halten.
BRANDSCHUTZTÜREN – KOPPLUNG MIT BRANDMELDE- UND ENTRAUCHUNGSSYSTEMEN
Häufig sind Brandschutztüren mit Brandmeldeanlagen (BMA) sowie Entrauchungsanlagen gekoppelt. Dadurch ist es möglich, Türen, die im Normalbetrieb offen gehalten werden, im Falle eines Brandalarms automatisch zu schließen. Sobald das Brandmeldesystem Rauch oder Feuer erkennt, löst es den elektromagnetischen Türfeststeller. Die Tür schließt sich anschließend automatisch durch Feder- oder Türschließmechanismen.
Häufig werden in Gebäuden neben Brandschutztüren auch Brandschutzwände eingesetzt, welche zusammen mit den Türen optisch attraktive und funktionelle Abtrennungen bilden.
Brandschutztüren unterliegen zudem regelmäßigen Wartungen und Inspektionen.
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