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Brandschutzplatte

Was ist eine Brandschutzplatte?

Die Brandschutzplatte ist eine ablativ beschichtete Platte, die als Brandschutzmaterial verwendet wird, um die Feuerbeständigkeit von Wand- und Bodenkonstruktionen bei Leitungsdurchführungen wiederherzustellen.

Die Platte besteht aus Mineralwolle, auch Steinwolle genannt, die ein- oder beidseitig mit einer ablativ wirkenden Beschichtung versehen ist. Dadurch entsteht das Brandschutzprodukt: die Brandschutzplatte.

Die flammhemmend beschichtete Mineralwollplatte wird für kombinierte Durchführungen bestimmter brennbarer und nicht brennbarer Rohre sowie für flexible und starre Wände und Böden verwendet. Ausserdem dient sie zum Füllen von Dehnungsfugen in Wänden und feuerbeständigen Decken.

Sie kommt auch in Trennwandlösungen mit feuerbeständigen Platten zum Einsatz, bei denen zwischen den Platten eine Wollfüllung angebracht wird.

Die Mineralwollplattenbeschichtung Uniboard 1S/2S verfügt über sehr gute endotherme Eigenschaften. Dadurch kühlt die Oberfläche bei Erwärmung durch die Flamme ab und blockiert deren Ausbreitung im Brandfall.

Die Platte ist einfach und leicht zu handhaben!

Was ist Mineralwolle?

Mineralwolle wird aus Vulkangestein wie Basalt und aus recycelter Schlacke aus der Stahlindustrie hergestellt. Gestein, Briketts und Stahlschlacke werden in einem Ofen bei hohen Temperaturen von etwa 1.300 °C bis 1.500 °C – ähnlich wie bei einem Vulkan – geschmolzen und zu Fasern versponnen.

Diese Fasern bilden Büschel, vergleichbar mit Wolle oder Zuckerwatte, und werden durch ein Bindemittel zusammengehalten. Nach dem Schichten und Verdichten erhält die Mineralwolle in einem Härteofen ihre endgültige Form. Anschließend wird sie in die gewünschte Form und Größe geschnitten und zu Platten, Matten oder Rollen verpackt.

Als natürlicher Rohstoff bietet Mineralwolle zahlreiche Vorteile, die sie zu einem der vielseitigsten Dämmstoffe für die Bauindustrie machen. Mineralwolle wird häufig zur Wärmedämmung eingesetzt und bindet Luft. Da das Material der Wolle nur wenige Durchgangswege bietet, weist die ruhende Luft eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf. Dadurch wird die Wärmeübertragung reduziert, da das Material als Barriere wirkt.

Mineralwolle verfügt außerdem über akustische Dämmeigenschaften, die es dem Material ermöglichen, Schall zu dämpfen, zu absorbieren oder zu blockieren. Sie ist ein poröses Material – also ein Material mit Poren oder Hohlräumen –, das Lärm reduziert, indem es Luft in das Gewebe eindringen lässt und diese effektiv einschließt. Das Auf- und Ab-Bewegen der Luftmoleküle erzeugt Schallwellen, die beim Eindringen in das Material ihre Schallenergie in Wärme umwandeln.

Darüber hinaus ist Mineralwolle ein Dämmstoff, der für seine Feuerbeständigkeit bekannt ist und sich daher ideal für den passiven Brandschutz eignet. Sie ist nicht brennbar, d. h. sie entzündet sich nicht bei Feuer oder übermäßiger Hitze und hält aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften Temperaturen von bis zu 1.200 °C stand.

Wie bereits erwähnt, ist Mineralwolle vielseitig einsetzbar und kann daher in vielen verschiedenen Dichten hergestellt werden, um unterschiedliche Eigenschaften zu erzielen. Die typische Dichte liegt jedoch zwischen 25 und 200 kg/m³.

Was ist eine ablative Beschichtung?

Eine ablative Beschichtung ist eine wasserbasierte Acrylbeschichtung, die entweder mit dem Pinsel oder durch Sprühen aufgetragen werden kann.

Sie ist elastomer und – ähnlich wie Mineralwolle – aussergewöhnlich feuerbeständig. Bei normalen Temperaturen bleibt sie flexibel, um thermische und mechanische Bewegungen von Leitungen zu ermöglichen. Im Brandfall verhindert sie die Ausbreitung von Flammen und die Bildung von Kohlenstoffrückständen. Dies trägt zur Rauchabdichtung bei und dient letztlich als isolierende Barriere zum Schutz angrenzender Bauteile.

Ablative Beschichtung wird beidseitig auf Mineralwolle aufgetragen, um deren feuerbeständige Eigenschaften weiter zu verbessern. Bei anderen Brandschutzanwendungen kann es jedoch erforderlich sein, einzelne Leitungen im Rahmen eines geprüften Systems zu beschichten, wenn festgestellt wurde, dass sie die Brandschutzlinie durchdringen.

Ablative Beschichtungen und intumeszierende Farben werden häufig miteinander verwechselt, obwohl es sich tatsächlich um völlig unterschiedliche Produkte handelt. Intumeszenz beschreibt eine Substanz, die unter Hitzeeinwirkung aufquillt. Daher werden dämmschichtbildende Farben üblicherweise als „reaktive Farben“ bezeichnet.

Während sowohl ablative Beschichtungen als auch dämmschichtbildende Farben im Brandschutz eingesetzt werden, besteht der Hauptunterschied darin, dass die reaktive Farbe bei hohen Temperaturen von über 120 °C aufschäumt. Das bedeutet, dass sie im Wesentlichen bis zu 50-mal dicker als die ursprüngliche Farbschicht aufquellen und dabei eine verkohlte Schutzschicht bilden kann. Es gibt drei verschiedene Arten von dämmschichtbildenden Farben: für Stahl, Holz und Gips.

Wie funktioniert Weichschott?

Weichschott ist ein wichtiger Bestandteil des baulichen Brandschutzes. Die Eigenschaften der Mineralwollplatte in Kombination mit der ablativen Beschichtung verhindern die Ausbreitung von Feuer im Gebäude und stellen sicher, dass die Brandabschnittsabtrennung nicht unterbrochen wird.

Weichschott ist ein Produkt des passiven Brandschutzes und dient im Wesentlichen als feuerbeständige Platte zur Abdichtung von Versorgungsleitungen. Versorgungsleitungen wie Kunststoffrohre oder isolierte, nicht brennbare Rohre werden dabei durch zusätzliche Brandschutzprodukte innerhalb des Systems zusätzlich abgedichtet. Je nach Anforderung kann eine einfache oder doppelte Dämmung notwendig sein. Die Dämmung kann sowohl als Unterputz- als auch als Fassadenmontage installiert werden.

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